Die Vorbereitungsspiele der Männermannschaften für die Saison 06/07

24.07.06 - SG NARVA Berlin - VfL Lichtenrade 32:16 (16:6)

28.07.06 - SG NARVA Berlin - Turnsport 1911 37:27 (21:15)

29.07.06 - SG NARVA Berlin - Füchse Berlin 28:41 (9:22)

Auch wenn die Füchse durch eine Lebensmittelvergiftung ohne Stelmokas, Prokopec, Hartensuer und Roemling antraten, boten sie mit Veta, Schumann, Brack, Wilczinski und vor allem Stochl im Tor trotzdem eine erlesene Truppe auf, die durch die Berliner Detlof, Pieper, Plessow , Vortmann und den Berliner Vizemeister Murawski komplettiert wurde. Wir hatten unsererseits die Absicht, trotz der doppelten Trainingseinheit zuvor "gut auszusehen". Dies gelang aber nur einige Minuten lang, bis sich die Füchse auf unsere Offensivaktionen eingestellt hatten. Zwischen der 5. und 20. Minute fischte Petr Stochl in unnachahmlicher Manier so ziemlich alles weg, was auf seinen Kasten kam, so dass aus einem 3:4 durch hervorragend vorgetragende Tempogegenstöße ein 4:15 erwuchs. Diese waren Resultat der - für diesen Keeper - unzureichenden Abschlüsse, die sofort mit der Treffsicherheit eines Scharfschützen bei Pieper oder Wilczinski landeten.

Nach der Halbzeit fing man sich aber langsam, so dass die zweite Hälfte als ausgeglichen bewertet werden kann. Sicherlich probierte der Zweitligist in der Folgezeit viele Varianten, war mit diesen aber von nun an nicht so erfolgreich wie in der ersten Periode mit Schnellangriffen, so dass die Leistung unserer Mannschaft nach einem erreichten Remis in der zweiten Hälfte durchaus positiv bewertet werden kann.

30.07.06 - SG NARVA Berlin - Fortuna Biesdorf 33:29 (15:15)

NARVA "1,5" gegen Fortuna. Denn einigen Teilnehmern des intensiven Trainingslagers (erneut zwei Einheiten am Sonntag) wurde eine verdiente Pause offeriert, die dankbar angenommen wurde. Die Mannschaft präsentierte sich dennoch gut, wenngleich verständliche Abstimmungsprobleme in der Deckung offensichtlich wurden, ergänzten sich 1. und 2. recht gut. Immerhin funktionierte das offensive Zusammenspiel, so dass Fortuna in ähnlicher Manier wie im Rückspiel der letzten Saison in Schach gehalten werden konnte.

13.08.06 - 1.SV Eberswalde - SG NARVA Berlin 26:32 (17:14)

Nach den urlaubsbedingten Absagen der Spiele gegen Dessau und den BSV 92 standen uns auch eine Woche später aus eben diesem Grund und durch kurzfristige Ausfälle anderer Natur "nur" sechs Feldspieler sowie ein Torwart zur Verfügung. Diese Minimalbesetzung wollte den Besuch bei den im Trainingslager in Werneuchen befindlichen Eberswaldern, die in der vergangenen Saison nur knapp einen Relegationsplatz um den Aufstieg in die Oberliga verpassten, aber trotzdem gut nutzen. Allerdings gelang uns das erst in der zweiten Hälfte, als die Abstimmungsprobleme im Abwehrverband abgestellt werden konnten. Etwas zu deutlich fiel jedoch das Endergebnis aus, da viele Tempogegenstöße dazu beitrugen. Erstaunlich war aber, dass die Brandenburger gerade in der Schlussphase distanziert werden konnten, wenn man bedenkt, dass sie das komplette Wechselkontingent ausnutzen konnten.

17.08.06 - SG NARVA Berlin II - TSG RW Fredersdorf -Vogelsdorf 44:28 (24:11)

17.08.06 - BTV 1850 - SG NARVA Berlin 20:29 (9:14)

Ähnliche Voraussetzungen wie gegen Eberswalde begleiteten uns zum Test beim BTV. Diesmal standen uns aber wenigstens je ein Torhüter und Feldspieler als Alternativen zur Verfügung. Nach zähem Beginn (1:4/7.Minute) steigerten wir uns und legten bis zur Pause einige Treffer zwischen uns und den Lokalrivalen. Gleich zu Beginn der zweiten Periode entschieden wir die Partie (20:11). Dieser Vorsprung wurde nun jedoch nur verteidigt, da die Chancenauswertung heute nur als suboptimal bezeichnet werden konnte.

19.08.06 - Turnsport 1911 - Turnier mit NARVA II (Spielzeit je 30 min)

120 Minuten Spielzeit, aber eigentlich nur ein Sechstel davon überzeugt. So muss wohl das Fazit des Turniers ausfallen. Mit einer nominell wirklich guten Truppe angereist, hatte man sich sicher nicht mehr als den letztendlichen zweiten Rang erwartet, jedoch spielerisch weit mehr. Besonders in der ersten Begegnung gegen Rotation Prenzlauer Berg wurden uns diverse Probleme im Zusammenspiel und damit viele Ballverluste neben unglaublicher Abschlussschwäche gegen den konterstarken Liga-Kontrahenten zum Verhängnis. Aus einer eigentlich sicheren 14:11-Führung wurde dann doch noch eine 17:18-Niederlage. Danach ging es gegen den körperlich deutlich unterlegenen SC Siemensstadt, der mit 17:11 bezwungen werden konnte. Der Gastgeber, immerhin der Dritte der Verbandsliga des letzten Jahres, bot zwar nur eine "Notbesetzung" auf, konnte jedoch gegen uns durch einen nicht näher bezeichneten Spätankömmling wenigstens seinen etatmäßigen Rückraum aufbieten. Dieser stellte uns neben einem hervorragend aufgelegten Jörn Behning im Tor vor große Probleme, so dass man nach 15 Minuten mit 3:10 im Hintertreffen lag. Nun riss sich die Mannschaft jedoch noch einmal zusammen und beim Gegner in Anbetracht des schwindenen Vorsprungs der Geduldsfaden. Schnell hatten wir nun aufgeschlossen und sahen uns stetig anwachsender Aggressivität gegenüber, die sicher auch durch die teilweise überforderten Schiedsrichter hervorgerufen wurde. Im Endeffekt gelang es uns aber besser, mit derartiger Inkonsequenz umzugehen und sich auf das Spiel zu konzentrieren, das dann 15:13 endete. Den Abschluss bildete der Vergleich mit der Reserve Turnsports. Einem guten Beginn (5:0) folgte eine ganz schwache Phase, in der dieser Vorsprung wieder verspielt wurde. Allerdings setzte sich letztlich die individuelle Klasse durch und war mit 16:13 erfolgreich.

Fazit: Deutlich war zu merken, dass noch nie in dieser Konstellation trainiert oder gespielt werden konnte. Zum Einspielen bleiben jetzt noch drei Wochen, die von allen genutzt werden sollten. Aber positiv ist sicher der Kampf im Spiel gegen die Turnsportler zu bewerten, der zeigt, dass die Moral in der Truppe stimmt.

20.08.06 - SG NARVA Berlin - HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst 34:25 (18:9)

Klagen hilft nicht - man muss mit dem derzeitigen Personalstand leben. Wieder ereilten uns kurzfristige Absagen von Rückraumspielern, so dass die dadurch entstandene körperliche Unterlegenheit nicht gerade positiv stimmen konnte, wenn man einen Blick auf die teilweise sehr groß gewachsenen Akteure der Gäste warf. Aber in der ersten Hälfte überzeugten wir durch Spielwitz und eine bewegliche Deckung. Kritik verdiente dann eher der Auftritt im zweiten Abschnitt, der den ebenfalls mit wenig Alternativen ausgestatteten Brandenburgern durch unkonzentriertes Angriffsverhalten ein Unentschieden ermöglichte.

28.08.06 - BTV 1850 - SG NARVA Berlin II 18:35 (8:15) - nach 80 min 25:45

28.08.06 - Berliner SV 92 - SG NARVA Berlin 23:33 (15:14)

Wieder reichte es neben einem dünn besetzten Kader nur zu einer guten Hälfte. Hatten wir im ersten Durchgang noch arge Probleme mit dem wurfgewaltigen Nils Blümel wurden diese wie auch die Unkonzentriertheiten im Angriff in Periode zwei abgestellt, so dass ein deutlicher Erfolg eingefahren werden konnte. Ausschlaggebend war die größere Ausgeglichenheit und die Variabilität unsererseits der stetig wechselnden Deckungsformation des Gastgebers gegenüber.

Trainingslager auf Usedom

Mit guter Beteiligung von 14 Spielern der 1. und 2. Mannschaft ging es frohen Mutes nach Ahlbeck. Die gute Stimmung wurde jedoch sogleich durch die verspätete Anreise einiger Akteure und den vom Gastgeber vorgegebenen Zeitdruck (10 Minuten Erwärmung) etwas gedrückt. Zwar wollten wir uns in den angesetzten 3x20 Minuten gegen den Zweitliga-Absteiger HSV Insel Usedom trotzdem gut präsentieren, aber anscheinend lähmten die widrigen Umstände unseren Kader dermaßen, dass wir den ersten Abschnitt schon ein wenig peinlich mit 3:11 verloren. Der zweite lief dann offensiv etwas besser, jedoch bestraften die schnellen Insulaner jeden Fehler gnadenlos und erhöhten auf 25:11. Das Endergebnis von 19:36 zeigt, dass die letzte Periode die beste unserer Vertretung war, was alle Beteiligten unsererseits aber auch nicht mehr befriedigen konnte. Zu desolat hatten wir uns insgesamt präsentiert. Am Abend hellte sich die Stimmung jedoch langsam wieder auf, bis kurzfristig der für den nächsten Tag eingeplante Testgegner HSV Grimmen absagte. So folgten diverse Trainingseinheiten bis zum Vergleich mit der zweiten Mannschaft des Gastgebers am Sonntag. Die junge Truppe (Oberliga MV) stellte uns mit einer offensiven Deckung und starkem Konterspiel vor große Probleme. Nach einem 11:15 zur Pause war man sich aber einig, das ansonsten recht harmonische Trainingslager nicht mit einer Niederlage beenden zu wollen. Dieser Wille mobilisierte nun auch den letzten müden Körper und führte dazu, dass man am Ende doch noch mit 32:30 die Oberhand behielt und nun mit einem guten Gefühl in die Saison starten kann. Auf geht's, Jungs!