SG Narva - Turnsport 11 21:18

Spitzenreiter gestürzt.

Sehr gespannt war man auf das Duell mit dem Weddinger Tabellenführer, konnte man doch endlich einmal seine wahre Leistungsstärke erproben und zeigen, dass die Frauenmannschaft der SG Narva nicht mehr als willenloses Opfer durch die Berliner Kreisklasse dümpelt.

Nicht wirklich überraschend war der Schachzug des Gästetrainers Jörn Behning, der Stephanie Brehmer von Beginn an eine Sonderbewachung zuteilte. Doch nicht wie in den vergangenen Vergleichen sprangen andere Spielerinnen in die Bresche und kompensierten so den Ausfall unserer Haupttorschützin. Nach ausgeglichenem Beginn erzielte unser Team nach zwischenzeitlichem 4:5-Rückstand sechs Treffer in Folge. Turnsport ließ sich aber nicht abschütteln und verkürzte noch vor der Unterbrechung auf 9:12.

Jedoch auch in der zweiten Periode hielten wir unsere Kontrahentinnen immer auf Distanz. Grund dafür war vor allem die gute Deckungsarbeit, die das gegnerische Tempospiel oftmals gut unterband und die wieder einmal gut aufgelegte Torhüterin. Unser Vorsprung wuchs bisweilen wieder auf fünf Treffer an, und wurde gegen die verzweifelnden Weddingerinnen bis zum Ende verteidigt.

Fazit: Über den Schiedsrichter braucht man sicher kein Wort verlieren, denn er war die Attraktion des Abends. Er bevorteilte mit seinen teilweise kuriosen Entscheidungen aber keine Mannschaft, und so kann man festhalten, dass der Sieg absolut verdient war.

Tor: Ute Lehfeld

Feld: Steffi Trzeczinski (7), Mandy Görlich (5), Michaela Elschkowski (3), Katrin Bleckat (3), Melinda Grell (2), Stephanie Brehmer (1), Anett Wojtkowiak, Christine Klein, Katrin Schmieglitz, Claudia Schaar und Birgit Ness


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