Borussia Friedrichsfelde - SG NARVA 6:37

Es ist vollbracht. Über dreißig Tore, und der dritte Platz ist gesichert.

Wie im Hinspiel stellte sich das Schlusslicht als absolut ungefährlich dar. Das Fehlen von Stephanie Brehmer machte sich kaum bemerkbar, da es selten zum Positionsangriff kam. Durch eine offensive Deckungsvariante schalteten wir die beiden "gefährlichsten" Akteurinnen Friedrichsfeldes aus. Ergebnis dessen waren viele Tempogegenstöße, die durch Steffi, Katrin und Michaela fast immer verwertet werden konnten. Erst beim Stand von 0:14 erzielte der Gastgeber sein erstes Tor, das auch das einzige im ersten Durchgang sein sollte. Halbzeitstand: 1:20.

Nach der Pause ging es leider nicht so glatt weiter, was Betreuerin Mandy Lehfeld dazu veranlasste, nach dem vierten Treffer der Lichtenbergerinnen (4:26) eine Auszeit zu nehmen. Weniger die Anweisungen, sondern eher die kleine Denk- und Ruhepause verschafften dem Team wieder die nötige Sicherheit, den Vorsprung bis zum Ende auf astronomische 31 Tore auszubauen.

Fazit von Ute: Wenn es einen Fair Play-Preis für eine Mannschaft geben sollte, dann hat ihn Borussia Friedrichsfelde verdient. Sie haben sich für jedes kleine Foul entschuldigt - und es gab nicht viele davon. Es gab trotz der Niederlage in dieser Mannschaft kein Gezeter untereinander und einen riesen Jubel über jedes Tor. Uns gegenüber trat Friedrichsfelde total nett auf, was auf uns übersprang, so dass wir im Spiel dieser Mannschaft Tipps gaben und mitklatschten, wenn für den Gegner ein Tor fiel.

Tor: Ute Lehfeld

Feld: Katrin Bleckat (10), Stefanie Trzecinski (9), Michaela Elschkowski (7), Mandy Görlich (6), Anja Fechner (4), Annett Wojtkowiak (1), Katrin Schmieglitz, Christine Klein und Birgit Ness


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