SG NARVA II - SG AC / Eintracht Berlin II 11:49
Deutliche Klatsche im Freundschaftsspiel?!?
Dieses Ergebnis klingt ja nun heftig, ist es wohl auch. Die Katastrophe begann jedoch schon vor dem Spiel. Lange Zeit waren wir davon ausgegangen, dass unser heutiger Gegner nicht antreten wird. Schlussendlich war er ja in der Vorwoche angabegemäß bereits zum 3. Mal nicht zum Spiel erschienen. Das heißt nach den Regularien Ausschluss aus der Liga für die Saison und Annullierung aller ausgetragenen Spiele. Um genau so etwas für unsere B2 zu vermeiden, hatten wir im Vorfeld das letzte Spiel der C2 in Spandau abgesagt, damit diese als B2 auftreten konnte.

Nun aber erfolgte offensichtlich ein Umdenken und es reiste aus Hellersdorf die erste ( C) Garnitur (Berliner Meister) an. Das war natürlich ein Schlag auf die Gemüter unserer jungen C-Spieler. Die Knie wurden weich und die Hände fingen an zu flattern. Springen, fangen und werfen sollten somit auch schwer fallen. So begann das Spiel dann auch. Von Beginn an nutzte das gegnerische Team sowohl seine körperlichen Vorteile vor allem jedoch unsere einfachen Fehler aus und „bestrafte“ gnadenlos. Selbst beim Stand von 2:5 konnte von Mithalten nicht wirklich die Rede sein. Über die Stationen 3:10 und 4:19 ging es mit 5:23 in die Pause. In der Höhe auch verdient, weil wir im Spielaufbau zu viele Bälle fallen ließen (flatternde Hände?) und bei Tempogegenstößen oftmals nicht schnell genug umschalteten (weiche Knie?). Probleme bereitete uns vor allem eine zwischenzeitliche 6:0 Deckung der Eintracht, die für uns neu war und gegen die wir keine Mittel fanden.

Da wir als Trainer leichte resignative Züge ausmachten (an der Stelle verstecken wir uns gerne hinter einem Fremdwort) gaben wir ein lohenswertes Ziel vor. Duldet keine 50 Tore und versucht mehr als zehn zu erzielen. Aber leider führte das auch über weite Strecken nicht zur Besserung. Die Eintracht zog unaufhörlich weiter davon.

Doch plötzlich ging noch mal ein Ruck durch das Team. Gute Balleroberungen in der Abwehr und mutige Aktionen im Angriff führten dazu, dass wir wenigstens unser kleines Ziel erreichten. Zu erwähnen bliebe noch, dass uns 2 Akteure nicht zur Verfügung standen und auch unsere Bank erkältungsbedingt nicht in vollem (und gewünschtem) Umfang zur Verfügung stand.

Fazit: Wir haben uns nicht aufgegeben. Der heutige Gegner war auch in dieser Höhe einfach nur besser. Trotzdem sollten wir in Zukunft noch etwas an unseren kämpferischen Fähigkeiten feilen und diese verbessern. Ihr werdet sehen, dann sind auch solche Spiele einfach nur geil....
nsc