SV Pfefferwerk II - SG NARVA III 12:16
D3 weiter auf Erfolgskurs
Auswärts ging es heute nach Prenzlauer Berg. Hoch motiviert standen wir vor der neuen Halle vom SV Pfefferwerk in der Malmöer Straße. Bibbernd vor Kälte standen sich die Kontrahenten schon vor der Halle gegenüber und manch einer von uns dachte schon „Aufwarte, das wird heute nichts“. Der Gegner groß, kräftig!

Ein wenig Nervosität macht sich in der Kabine kurz vor Spielbeginn breit, aber nach einem konsequenten Aufwärmen verflogen die Gedanken, hier schon vor dem Spiel verloren zu haben.

Die Mannschaft startete dennoch motiviert in das Spiel „sollten die doch erst einmal kommen“. Nach einigem hin und her konnte auch der Führungstreffer erzielt werden. Der Gegner war zwar schnell, jedoch ohne Glück beim Torabschluss, aber auch unsere Jungs nur mit eher zaghaften Torwürfen. Die Deckung des Gegners stand in der Mitte sehr gut und ließ unsere „Kleinsten“ fast verzweifeln. Aber dann ging ein Ruck durch die Mannschaft und man fing an, die Außenspieler ins Spielgeschehen einzubeziehen. Schlag auf Schlag konnten wir einen Treffer nach dem anderen erzielen und unser Gegner wurde zunehmend unsicherer. Zur Halbzeit hatten wir uns einen 4:10 Vorsprung herausgearbeitet, so dass die Halbzeitpause doch recht locker verlief…

…eigentlich zu locker….. denn die Mannschaft wähnte sich schon als sicherer Sieger. Weniger konsequent startete die zweite Halbzeit und die Partie fing an, hektischer zu werden. Unser Gegner war nun entschlossen, das Rad herumzureißen. Schnelle Konter (jedoch ohne nennenswerte Aufnahmespieler) folgten. Selbst der Trainer hatte kaum die Chance, ein Teamtimeout zunehmen. Auf der anderen Seite trafen viele Torwürfe das Aluminium oder wurden von einem zunehmend stärker werdenden Torhüter weggefangen. Unser Gegner kam bis zu dem nie gefährdeten Endergebnis von 12:16 wieder heran.

Schwächen zeigten wir (wie schon im dem Spiel zuvor) beim sicheren verwandeln von 7 Metern (1/3).

Fazit: Nicht alles, was erst unmöglich aussieht, ist auch unmöglich. Ein Handballspiel kann sich sehr schnell drehen, drum immer auf der Hut sein und sich nicht zu sicher sein.

Jungs, ich bin stolz auf Euch.

Vielen Dank auch an die zahlreichen Eltern und Fans, die eine tolle Stimmung in die Halle brachten und wieder Fahrgemeinschaften gebildet haben.

Ein besonderer Dank an Thomas den Vater von Alexander Birth, der mich auf der Bank in der zweiten Spielhälfte vertreten hat, als wir die nicht angesetzten Schiedsrichter ersetzen mussten.
CK